06.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

Gumersbach bezwingt Lemgo im Schlussspurt

Die zweite Mannschaft des VfL Gummersbach setzt sich nach einem eindrucksvollen Schlussspurt am Freitagabend deutlich gegen die HSG Lemgo II durch und gewinnt das Spiel mit 37:31.

Nach der bitteren Niederlage der U23 am vergangenen Wochenende in Minden, lag der Fokus in der Vorbereitung darauf, die Leistung und das Ergebnis des Spiels zu vergessen und die Augen auf den kommenden Gegner aus Lemgo zu richten. Nachdem man in der Hinrunde das Spiel gegen Lemgo deutlich mit 27:21 gewinnen konnte, blickte Trainer Maik Thiele positiv auf das Rückrundenspiel, wenngleich er keine Unterstützung aus dem Bundesligakader zu erwarten hatte, wie es noch im Hinspiel mit Eirik Köpp der Fall war.

Den Zuschauern in der SCHWALBEarena wurde von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel geboten, in dem sich bis zur 12. Minute keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Beim VfL haperte es anfangs noch ein wenig in der Defensive, während im Angriff eine souveräne Leistung gezeigt werden konnte. Die Blau – Weißen konnten sich in der 14. Minute zwar mit zwei Toren von Lemgo absetzen (9:7), jedoch war es Dominik Ebner auf Lemgoer Seite, der den Gummersbachern immer wieder Probleme bereitete und verhinderte, dass man den Vorsprung vergrößern konnte. In der 17. Minute glich die HSG dann wieder aus und bis zur Halbzeit gelang es keiner Mannschaft, sich deutlich abzusetzen, sodass man am Ende mit einem 18:18 in die Pause ging.

Nach der Pause sah es so aus, als dass der Trainer der HSG Lemgo die richtigen Worte gefunden hatte, denn bereits nach zwei Minuten ging der Gast mit zwei Toren in Führung. Doch die Gummersbacher ließen sich von diesem kleinen Vorsprung nicht beunruhigen und glichen nur zwei Minuten später zum 20:20 aus. Zwar konnte der VfL sich im weiteren Verlaufe des Spiels ebenfalls noch einmal mit zwei Toren absetzen (27:25, 44.), doch gelang es auch ihm zunächst nicht, den Vorsprung zu vergrößern. Erst nach einem Timeout in der 54. Minute schien der Knoten bei den Gummersbachern geplatzt und man verwandelte ein 29:29 in der 54. Minute, in den letzten Minuten des Spiels in einen klaren 37:31-Sieg über die HSG.

Trainer Maik Thiele freute sich zwar über den Sieg musste jedoch nach dem Spiel noch einige Schwachpunkte feststellen: „In der Abwehr sind wir erst in den letzten Minuten richtig wach geworden. Zuvor hatten wir vor allem Dominik Ebner aus der Lemgoer Bundesligamannschaft größte Schwierigkeiten. Vorne haben wir dagegen über die gesamte Distanz richtig stark gespielt und das umgesetzt, was wir uns unter der Woche im Training erarbeitet hatten.“ Vor allem zwei Spieler stachen laut Thiele im Spiel heraus. Er lobte vor allem Starcevic „Eldar hat eine hervorragende Partie gezeigt und war enorm abschlussstark“, der mit zehn Treffern enorm zum Gummersbacher Sieg beigetragen hat. Doch auch Luis Villgrattner wurde für seine Leistung herausgehoben. „Ich hoffe, dass der Knoten beim ihm jetzt endgültig geplatzt ist. Seine sechs Treffer lassen jedenfalls darauf hoffen, dass er seine lange Verletzungspause und deren Folgen nun endgültig überwunden hat.“ Er konnte vor allem in der entscheidenden Phase in den letzten Minuten des Spiels vier Tore erzielen.

Tore VfL: Hasenforther (9/1 Paraden), Krouß (5); Starcevic (10 Tore), Villgrattner (6), Schöneseiffen (5/1), Xhafolli (5), Stüber (4), Weiler, Timm (je 2), Herzig, Dayan, Barten (je 1).

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