29.11.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West ·

Gummersbach II schlägt Menden deutlich

Die zweite Mannschaft des VfL Gummersbach rückt nach einer starken Partie gegen die SG Menden Sauerland Wölfe und einem souveränen 36:26 (18:15)-Sieg auf Platz 9 der Tabelle der dritten Liga West vor und vergrößert das Polster auf die Abstiegsplätze auf aktuell sieben Punkte.

Zu Beginn ließ wenig darauf schließen, dass der Abend einen derart deutlichen Erfolg der Blau-Weißen beinhalten sollte. Menden ging mit 1:0 in Führung, der VfL zog durch Yonatan Dayan nach und auch auf die neuerliche Führung der Sauerländer Gäste hatte Malte Meinhardt die passende Antwort parat, sodass die Partie vorerst ein Kampf auf Augenhöhe blieb. Auch die erste zwei-Tore-Führung für Menden nach bereits sieben gespielten Minuten brachte keinerlei Nervosität ins Spiel der jungen VfL-Spieler. Ruhig agierend konnte Fynn Herzig zuerst den Anschluss herstellen, während es Shawn Pauly überlassen war, mit einem Doppelschlag erst den Ausgleich und dann den Führungstreffer zu erzielen. Doch auch Menden zeigte sich nicht von diesem Rückschlag erschrocken, zog seinerseits nach und profitierte dabei von einer frühen 2-Minuten-Strafe für Yonatan Dayan.

Nach 19 gespielten Minuten leuchtete demnach leistungsgerecht ein 10:10-Remis auf der Anzeigentafel, was dann aber durch Treffer von Kreisläufer Jonas Stüber sowie Mittelmann Yonatan Dayan in die erste zwei-Tore-Führung der Gastgeber geändert wurde. Bis zur Halbzeitpause konnte der VfL diese Führung aufrecht erhalten und sie sogar noch um ein weiteres Tor ausbauen, sodass mit einem kleinen aber feinen Vorsprung, beim Stand von 18:15 der Weg in die Kabine anstand.

Gleich zu Beginn stand die erste Bewährungsprobe des gerade erarbeiteten Vorsprungs für den VfL an, als Joe Schuster die Sünderbank drückte und die Seinen in Unterzahl agieren mussten. Da sie dies aber mehr als ordentlich machten, die Unterzahl sogar 2:1 für sich entscheiden konnten, und auch im Anschluss an die Zeitstrafe keine Schwäche auszumachen war im Spiel des VfL, wurde der Vorsprung sukzessive ausgebaut. Über 23:18, 29:22 und 32:24 wuchs der Vorsprung parallel zur Überlegenheit des Bundesligaunterbaus deutlich an und führte zu einem souveränen und nicht mehr gefährdeten 36:26-Erfolg.

Aus einem sehr starken Kollektiv hob Trainer Maik Thiele niemanden besonders hervor, erfreute sich vielmehr an der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Mannschaft in den letzten Wochen: „Es ist schön zu sehen, dass wir erfolgreich sind. Aber nicht irgendwie, sondern auf Grund der Tatsache, dass wir das im Training erarbeitete auch im Spiel umsetzen. Es ist egal, wer die Tore wirft und die Bälle hält, wenn wir als Team agieren.“

Durch den Kantersieg liegt der VfL nun auf Platz neun der Tabelle, mit 13:15 Punkten knapp, aber einen Punkt vor dem Gegner aus Menden, der nunmehr Platz 10 belegt, aber noch ein Spiel mehr zu spielen hat als der VfL. Auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell der MTV Großenheidorn belegt, hat die zweite bereits sieben Punkte Vorsprung. Am kommenden Sonntag steht die nächste Partie auf dem Programm, wenn der VfL-Tross nach Northeim bei Göttingen aufbricht. Das Duell gegen den Tabellensiebten wird Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallsporthalle angeworfen. VfL: Hasenforther (6/1 Paraden), Krouß (5); Herzig (9 Tore), Xhafolli (8/4), Pauly (6), Dayan, Stüber (je 5), Meinhardt (3)

Anzeige
Banner HANDBALL - Es lebe der Sport
Banner DHB-Rahmentrainingskonzeption
Hanniball