07.02.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH männlich · Von: pm verein

Niederlage beim Spitzenreiter kein Beinbruch

Die A-Jugend des VfL Gummersbach unterliegt am Wochenende beim Tabellenersten aus Minden mit 28:32 und konnte somit die Niederlage des 2.Platzierten der HSG Neuss/Düsseldorf gegen Burgdorf nicht nutzen, um an den Landeshauptstädtern vorbei zu ziehen.

Obwohl Minden vor dem Spiel mit 26:4 Punkten auf dem ersten Platz der Tabelle stand, sah Trainer Maik Pallach seiner Spieler nicht chancenlos, hatte er seine Spieler doch gut auf die Partie und die Spielweise des Gegners eingestellt. Dennoch ging Minden als Favorit in das Spiel.

Vor allem die erste Halbzeit lief für die Gummersbacher gut. Mit einem 3:0 Lauf startete man bestens in das Spiel und ließ es Minden in den kommenden Spielminuten nicht gelingen, entscheidend gegen die Gummersbacher vorzugehen. So konnten sich die Gastgeber erst in der 12. Minute auf ein Tor zum 8:7 aus Gummersbacher Sicht herankämpfen. Der VfL ließ sich davon jedoch nicht beunruhigen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich wieder auf drei Tore aus (13:10, 20.). Erstmals gelang Minden in der 25. Minute der Ausgleich (14:14), was der VfL jedoch bis zum Pausenpfiff in eine 16:15 Führung korrigieren konnte. „Das war unsere beste erste Halbzeit der gesamten Saison“, resümierte Pallach die erste Hälfte des Spiels.

Nach der Pause war es dann vor allem der Rückraum – zusammen mit dem starken Keeper – der GWD Minden, der die Gastgeber zurück ins Spiel brachte und in der 35. Minute den 18:18 Ausgleich erzielen konnten. Die Blau-Weißen blieben jedoch noch am Favoriten dran und konnten nach einem 4-Tore-Vorsprung des Gegners (44.) in der 53. Minute noch einmal auf zwei Tore rankommen (25:27), wodurch auch ein Sieg für den VfL noch nicht außer Reichweite schien. Nachdem Yonatan Dayan dann allerdings die dritte Zeitstrafe erhielt und der daraus resultierenden Disqualifikation vom Platz geschickt wurde, nutzten die Mindener dies, um entscheidend auf 25:30 davonzuziehen. Dem VfL gelang es nun lediglich noch auf drei Tore ranzukommen (27:30), sodass trotz einer starken ersten Halbzeit, am Ende eine 28:32-Niederlage zu Buche stand.

Trotzdem war Trainer Maik Pallach auch nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. „Riesenkompliment an meine Jungs, die sich gegen ein absolutes Spitzenteam in Deutschland hervorragend verkauft und sicherlich zwei oder drei Tore zu hoch verloren haben“, so Pallach, der jedoch auch zugab, dass die GWD nicht unverdient gewonnen hat. „Wir hätten zur Pause mit vier oder fünf Treffern führen müssen. Dass wir nur knapp vorne waren, war enttäuschend, so dass die Jungs in der Pause das Gefühl ausstrahlten, als würden sie klar im Hintertreffen liegen und nicht führen, wie es ja in Wirklichkeit der Fall war“, analysierte der VfL-Trainer die Niederlage nach dem Spiel.

VfL: Malek (11 Paraden), Klama (1/1); Toromanovic (10/5 Paraden), Stüber (6), Gonschor, Molz (je 3), Busch, Borisch (je 2), Dayan, Kiesler (je 1)

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