Fynn Gonschor war im Rückspiel in magdeburg fünfmal r den VfL erfolgreich. - Foto: Uessem

07.05.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH männlich · Von: pm verein

Gummersbacher U19 beendet die Saison als viertbestes Tea Deutschlands

Es hat nicht sollen sein für die U19 des VfL Gummersbach. Nach der Heimniederlage letzte Woche war auch am gestrigen Sonntag in Magdeburg nichts zu holen, sodass die 33:30-Niederlage den Finaleinzug des Gastgebers bedeutet und für den VfL das Saisonende als viertbestes Team der U19-Altersklasse.

Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Ein Sieg mit 6 Toren Unterschied musste her, ein Sieg mit 5 Toren würde nur zum Finaleinzug reichen, wenn man selber mehr als 33 Tore erzielen würde. Beim exakten Ergebnis aus dem Hinspiel würde eine Verlängerung anstehen, alles andere würde den Verbleib des SCM bedeuten.

Die Partie in der Hermann-Gieseler-Halle, die Halle in der der VfL Gummersbach seine letzte Meisterschaft feiern konnte, fingen beide Teams nervös an, sodass nach drei vergebenen Torchancen auf beiden Seite, in der 3. Minute der erste Treffer erzielt werden konnte. Fynn Gonschor war es der für den VfL vorlegte, den folgenden Ausgleich konnte Tom Kiesler jedoch erneut zur blau-weißen Führung kontern. In der Folge war es dann auch erstmals der VfL, der in der 7. Minute die erste 2-Tore-Führung des Spiels erzielte. Jonas Stüber war es, der mit einem Doppelschlag erfolgreich war und die Hoffnung auf den Finaleinzug aufrechterhielt. Doch fünf Minuten später war der Vorsprung schon wieder passé und Magdeburg hatte zum 6:6-Ausgleich getroffen. Doch der VfL legte weiterhin vor, konnte sich aber nicht weiter absetzen. In der 17. Minute hatte sich das Blatt dann erstmals gedreht und Magdeburg konnte in Führung gehen, die sie auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr hergeben sollten, wie sich später herausstellte. Zu diesem Zeitpunkt boten sich aber immer wieder Chancen, den Rückstand zu verkürzen bzw. zu egalisieren. Nur konnte der VfL diese, wie bereits im Hinspiel nicht nutzen. Unkonzentriertheiten im Passspiel, unglückliche Pfiffe der Schiedsrichter sowie ein erneut starker Magdeburger Torwart sorgten in den nächsten Minuten dafür, dass der SCM sich zusehends absetzen konnte. Über 10:9 (19.), 12:10 (21.) und 16:13 (25.) schien sich der SCM stetig absetzen zu können und das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand geben zu wollen. Doch der VfL war noch nicht gewillt, sich geschlagen zu geben. Damian TOromanovic und Paul Borisch konnten zum 15:16 verkürzen und das Momentum vermeintlich zurück auf die Gummersbacher Seite holen. Doch eine zwei Minutenstrafe und zwei Magdeburger Tore später, war die Hoffnung auf einen Erfolg wieder deutlich gesunken woran auch der 16:18-Halbzeittreffer durch Damian Toromanovic nichts änderte.

In der zweiten Halbzeit setzte dann erneut der VfL das erste Zeichen, konnte aber wie schon zu Beginn aus zahlreichen gewonnen Bällen keinen langfristigen Profit ziehen. Da die Gastgeber die ersten fünf Minuten des zweiten Abschnittes mit 5:2 für sich entscheiden konnten, schwand die Hoffnung auf ein Weiterkommen immer weiter. Überzahlsituationen, 7-Meter und Ballgewinne konnten auch nichts daran ändern, dass der VfL nicht mehr zurück in die Erfolgsspur fand. Auch der Wechsel in verschiedene Abwehrformationen zeigte keinen durchdringenden Erfolg, ganz im Gegenteil konnte sich der SCM immer weiter absetzen und zwischenzeitlich sogar mit acht Toren in Führung gehen. Dass es keine derbe Klatsche gab, lag an der tollen Moral die die Mannschaft in den letzten zehn Spielminuten an den Tag legte. Insbesondere Fynn Gonschor und Julius Fanger drückten nun immer wieder erfolgreich ab und zeigten sich für den finalen 8:3-Lauf in den letzten 10 Minuten hauptverantwortlich.

Dass es weder an der Niederlage, noch am Weiterkommen der Gastgeber etwas änderte, ist dabei aber auch klar. Letztendlich gewann Magdeburg verdient mit 33:30 und zieht verdient ins Finale ein, wo die Mannschaft von Trainer Vanja Radic nun auf die Füchse Berlin von Trainer Bob Hanning trifft. Die beiden Spiele werden an den folgenden Wochenenden zuerst in Berlin, dann in Magdeburg angepfiffen. „Wir sind enttäuscht, haben aber nicht enttäuscht“ gibt Trainer Maik Pallach nach dem Spiel zu Protokoll. Für den Trainer und sportlichen Akademieleiter geht es bekanntlich zukünftig beim HC Rhein Vikings als Jugendkoordinator weiter, sodass seine Zeit beim VfL mit dem vierten Platz in der U19-DM endet. „Es waren tolle Jahre in Gummersbach, meiner Heimat, die mich von den ganz Kleinen der Minis und E-Jugend bis zur U23 und jetzt als Cheftrainer der U19 geführt haben. Jetzt werden wir alle unsere Akkus aufladen und uns nach zwei Wochen trainingsfrei noch einmal treffen und den Saisonabschluss planen“. VfL: Malek (), Klama (1); Gonschor, Kiesler, (je 5 Tore), Toromanovic (5/1), Molz (4), Pauly, Stüber (je 3), Fanger (3/2), Borisch (1)

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