10.05.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH weiblich · Von: cb/pm vereine

DM B-Mädchen: HSG Rodgau Nieder-Roden will Aldekerk den Weg durch die Halbfinal-Tür versperren

Drei von vier Viertelfinal-Duellen der Deutschen Meisterschaft der B-Mädchen sind mehr oder minder schon gefallen. Spannung verspricht das Duell der beiden Vereine HSG Rodgau Nieder-Roden und dem TV Aldekerk. Deren erste Frauenmannschaften sind nicht in einer bundesdeutschen Liga vertreten. Spannend wird noch die Frage, ob sich die HSG Blomberg-Lippe von der heftigen Pleite in Bietigheim erholt hat und seine Leistung im Rückspiel aufs Parkett bringt.

HSG Rodgau Nieder Roden - TV Aldekerk (18:22)

Die HSG, dich sich selber auch die Baggerseepiratinnen nennt, brennt auf das Rückspiel und könnte den Verein, der sich erstmalig im Nachwuchsbereich auf bundeweiter Ebene präsentiert, sogar ins Halbfinale werfen. „Die kommende Woche werden wir intensiv nutzen das Spiel aufzuarbeiten, um vor heimischen Publikum nochmal alles abrufen zu können. Jetzt gilt es, sich konzentriert auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten“, so HSG-Coach Flo Stenger. Im Lager des TVA bezeichnet man das Hinspiel-Ergebnis mit einer Tür, die einen Spalt weit geöffnet ist. Der Schwere der Aufgabe, den Vorsprung beim Hessenmeister zu verteidigen, ist man sich bewusst.

HSG Blomberg-Lippe - SG BBM Bietigheim (18:26)

Nach einer zu Beginn geprägten Nervosität kam die SG zu einem klaren Hinspielsieg gegen das Team aus Ostwestfalen. Mit zunehmendem Spielverlauf fand das Bietigheimer Nachwuchsteam immer besser ins Spiel. Überzeugend herausgespielte Tore waren die Folge und zur Halbzeit leuchtete ein Fünf-Tore-Vorsprung auf der Anzeigentafel. Nahtlos knüpfte die SG in Halbzeit zwei an die bis dahin gezeigte gute Leistung an. Es gelang, sich Tor um Tor abzusetzen. Dennoch war nach wie vor große Spannung geboten, da beide Mannschaften ein durch großen Willen und unbändige Leidenschaft geprägtes Spiel präsentierten. Den zwischenzeitlichen Vorsprung von zehn Toren konnten die Enztälerinnen zwar nicht ganz über die Ziellinie bringen, durften sich aber beim Spielstand von 26:18 mit dem Schlusspfiff dennoch über einen verdienten und großartig erkämpften Sieg freuen. Auf Seiten der Gäste bemängelte man die hohe Anzahl technischer Fehler und die daraus resultierenden Gegenstöße. Im Rückspiel, so HSG-Trainer Christoph Fahrenberg, wolle man sich besser präsentieren. Dieser Gegner ist keine Übermannschaft, er ist schlagbar. Ob es dann fürs Final-Four reicht, werden wir sehen”, so Fahrenberg weiter.

HSG Badenstedt - BV Borussia Dortmund (17:29)

Der große Traum, den Einzug ins Final-Four zu schaffen, scheint für die HSG ausgeträumt zu sein. Im Badenstedter Lager spricht man dementsprechend auch von einem „Handballwunder“, das nun benötigt wird.

HSG Marne/Brunsbüttel - HC Leipzig (22:32)

Ebenfalls zu einer klaren Angelegenheit geriet dieses Viertelfinal-Duell. Der Außenseiter war letztlich chancenlos gegen den Titelverteidiger in dieser Altersklasse. Leipzig verfügte im Hinspiel über den deutlich größeren Kader und konnte seine Kräfte auf viele Schultern verteilen. Bis zum 10:12 (23.) und 15:20 (23. Minute) hielt der Außenseiter aus dem hohen Norden mit, Doch das Team um die beiden Trainer Helge Thomsen und Lorenz Kähler musste mit seinen lediglich neun Feldspielerinnen knapp ersetzten Kader Tribut zollen. Spätestens beim 16:26 aus Sicht der Gäste war zehn Minuten vor dem Ende war die Vorenetscheidung gefallen.

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