Alina Defayay war mit zwei Treffern in der entscheidenden Phase an der Wende beteiligt. - Foto: Verein

28.03.2017 · Jugend-Bundesliga, JBLH weiblich · Von: pm verein

Mit einem Bein im Final Four - HSG Badenstedt verbucht Heimsieg gegen Oldenburg

In einer abwechslungsreichen Partie gewannen die „Jungwilden“ der HSG Hannover-Badenstedt das Hinspiel im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft mit 27:24 (16:11) gegen die A-Juniorinnen des VfL Oldenburg.

Die Gäste erwischten allerdings den besseren Start gegen eine hypernervöse Badenstedter Mannschaft, die noch auf Winterzeit geschaltet schien. Trainer Roland Friebe griff bereits in der 9. Minute bei 0:5 Rückstand zur grünen Time-Out Karte. Mit Erfolg, denn die HSG-Abwehr stabilisierte sich und im Angriff wurde endlich getroffen. Nathalie Pagel besorgte mit einem Doppelschlag zum 8:7 (18.) die erste Führung der HSG, die dank eines jetzt warmgelaufenen Badenstedter Rückraum, aus dem Isabelle Dölle am Ende mit 10 Treffern herausragte, bis zum Pausentee beständig anwuchs.

Höhen und Tiefen auf beiden Seiten

Die Oldenburgerinnen wussten aber zu kontern, Badenstedt musste den Ausgleich zum 19:19 (42.) durch Julia Kerber hinnehmen, konnte sich aber wieder stabilisieren. Alina Defayay und Rabea Pollakowski brachten mit je zwei Toren die erneute Wende zur 23:19 Führung (46.), die die Badenstedter Hoffnungsträger bis zum Abpfiff verteidigten. „Wir haben bei beiden Teams Höhen und Tiefen gesehen“, bestätigten Oldenburgs Coach Andreas Lampe wie auch Roland Friebe und müssen sich für das Rückspiel darauf einstellen, dass vermutlich die Tagesform ihrer Riegen die Entscheidung zur Teilnahme am Final Four bringt. „Wir haben zwei Wochen Zeit uns intensiv vorzubereiten und werden diese Zeit nutzen“, kündigte Roland Friebe verstärkte Badenstedter Bemühungen an, den kleinen Vorteil von drei Toren Vorsprung im Rückspiel zu einem großen Erfolg zu machen und unter die besten vier Mannschaften Deutschlands zu stoßen.

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