08.10.2017 · Jugend-Bundesliga, JBLH weiblich · Von: pm verein

Allensbach verliert gutes Spiel in Mainz erst in der Schlussphase

Am vergangenen Samstag ging die Reise in der Jugend-Bundesliga für die A1w des SV Allensbach weiter nach Mainz-Budenheim. Das Hinspiel hatten die Nachwuchshühner deutlich mit 25:19 gewonnen. Dieses Mal unterlag man 24:28 (13:16).

Doch vor heimischer Kulisse zeigte die FSG, dass sie es dieses mal deutlich besser machen wollte. So entwickelte sich ein gutes und ausgeglichenes Bundesliga-Spiel, in dem es bis zur 20. Minute immer hin und her ging. Aus einer guten kämpferischen Leistung in der Abwehr zog der SVA sein Tempospiel nach vorne auf und konnte sich so bis zur Halbzeit auf drei Tore absetzen. „Die Vorgabe ein hohes Tempo über die erste und zweite Welle sowie die schnelle Mitte zu gehen, haben die Mädels super umgesetzt“, lobte Trainerin Sonja Pannach nach dem Spiel.

Auch der Start in Hälfte zwei verlief vielversprechend. Eine gute Viertelstunde vor Schluss führten die Allensbacherinnen mit fünf Toren. Dann schlich sich mehr und mehr der Fehlerteufel im Angriff ein und gute Chancen wurden liegengelassen. Das nutzten die Gastgeberinnen aus und hebelten die ansonsten offensiv, aggressive Deckung des SVA immer wieder über ihre Kreisläuferin aus. So kam Mainz Tor um Tor heran. Die Mannschaft der Trainer Sonja Pannach und Claus Ammann wirkte zunehmend verunsicherter. Drei Zeitstrafen in den letzten zehn Minuten und keine auf Seiten der FSG nutzten die Hausherrinnen dann aus und drehten das Spiel noch zu ihren Gunsten.

„In den letzten zehn Minuten kam wirklich alles zusammen. Aber so ist das im Handball. Im Grossen und Ganzen sind wir zufrieden, denn die Mannschaft war auf den Punkt da und hat 50 Minuten eine starke Leistung gezeigt“, analysiert Sonja Pannach. Den Schwung aus diesem Spiel nahmen die Mainzerinnen auch direkt mit ins zweite Spiel am Sonntag und gewannen deutlich mit 27:18 gegen Neckar-Kocher. Die Ausgangslage für den SVA Allensbach auf das Weiterkommen in die Zwischenrunde ist also trotz der Niederlage weiterhin da, denn der direkte Vergleich mit Mainz ist gewonnen. „Trotzdem wollen wir uns nicht auf Rechenspiele verlassen und in Neckarsulm am 11.11. punkten“, gibt sich Sonja Pannach kämpferisch.

SV Allensbach: Ludwig, Zöllner (Tor); Hautmann, Person, Allgaier, Heinstadt, Koch, Wöhr, Schmal, Lohmüller, von Kampen, Espinosa.

Anzeige
goldgas
Hanniball