Von links: Jan Schäffer, Julian Sauer, Stefan Schmidt (alle Spieler der DJK Rimpar Wölfe), Gerd Tschochohei (Präsident Bayerischer Handballverband) und Michael Kulus (Spielleiter 3. Liga Männer). - Foto: Matthias Weber

06.05.2013 · Home, Verband, 3. Liga, Männer 3. Liga · Von: WZ

Keine Relegation bei den Männern / DJK Rimpar geehrt

Da alle in Frage kommenden Mannschaften der 3. Liga, die Absteiger der 2. Liga sowie die zwölf Oberligaaufsteiger alle für die 3. Liga gemeldete haben, hat Spielwart Michael Kulus die vorsorglich angesetzte Relegation der Tabellenvierzehnten um einen möglichen frei werdenden Platz wieder abgesagt. Es bleibt bei der in den Durchführungsbestimmungen vorgesehenen Abstiegsregelung. Platz vierzehn und die Mannschaften dahinter steigen ab.

Zusammen mit dem bayrischen Verbandspräsidenten Gerd Tschochohei ehrte Michael Kulus am Sonnabend die DJK Rimpar als Staffelsieger der Gruppe Ost. Rimpar gewann das letzte Heimspiel der Saison gegen den SV Anhalt Bernburg mit 28:26 (13:13). Als Staffelsieger Süd stand schon der TSV Friedberg fest, der sich mit 27:31 (12:17) jedoch eine Niederlage beim abstiegsbedrohten TV Groß Umstadt leistete. 

Entschieden ist nun auch der Staffelsieg in der Nordstaffel: Die HSG Tarp/Wanderup hat sich durch einen 28:27 (15:10)-Erfolg bei GWD Minden II Platz eins gesichert. Dabei kam der HSG Tarp/Wanderup die 22:24 (12:12)-Niederlage des TSV Altenholz beim HSV Hannover zu gute. Völlig offen ist der Staffelsieg noch in der Gruppe West: Drei Teams stehen punktgleich an der Tabellenspitze. Die Entscheidung fällt damit erst am letzten Spieltag. Spitzenreiter VfL Edewecht verteidigte Platz eins durch ein 29:25 (14:12) beim VfL Gummersbach II. Der Leichlinger TV setzte sich gegen die TSG AH Bielefeld 35:25 (20:9) durch und Bayer Dormagen ließ dem Vierten, Wilhelmshavener HV vor 1220 Zuschauern beim 32:23 (16:11) keinen Chance.

Geklärt ist dagegen die Aufstiegsfrage: Die HSG Tarp/Wanderup, der TSV Altenholz und DJK Rimpar steigen auf. Alle anderen Teams verzichten. Dadurch steigen aus der 2. Liga nur drei Mannschaften ab.

Offen ist indes noch der Abstieg. In der Gruppe Nord entscheidet sich dieser erst am letzten Spieltag im Fernduell zwischen dem VfL Fredenbeck und der SG Flensburg-Handewitt II. Der Fredenbeck verpasste die Chance auf vorzeitige Sicherung mit dem 29:30 (15:13) beim TSV Burgdorf II. Flensburg-Handewitt II brachte vom SV Beckdorf ein 35:35 (18:18) mit nach Hause. Fredenbeck hat nun GWD Minden II zu Gast, während sich Flensburg-Handewitt II mit Absteiger HSG Insel Usedom auseinanderzusetzen hat.

Der Spielplangestalter hatte in der Gruppe Ost ein glückliches Händchen: Mit dem SV Auerbach und der HSG Gensungen/Felsberg treffen die beiden Teams direkt aufeinander, für die es um den Klassenverbleib geht. Beide Mannschaften waren am Wochenende erfolgreich. Auerbach gewann bei Lok Pirna 26:20 (14:9), Gensungen/Felsberg setzte sich mit 25:18 (11:7) gegen den HSC Coburg durch.

Geklärt ist die Abstiegsfrage im Westen: Neben dem TuS Wermelskirchen müssen DJK SV Adler Königshof und ART Düsseldorf die Liga verlassen. Auch der 30:29 (13:13)-Erfolg von ART Düsseldorf über die HSG Varel-Friesland half nicht mehr.

Noch vier Teams müssen in der Gruppe Süd zittern, denn der dritte Absteiger neben dem SV  Zweibrücken und der TSG Münster ist bisher nicht gefunden. Mit dem TV Groß Umstadt, der sich überraschend mit 31:27 (17:12) gegen den Staffelsieger TSV Friedberg durchsetzte, der SG H2Ku Herernberg, die beim TSV Germania Großsachsen 28:27 (11:14) gewann, und dem TSV Neuhausen/Filder, der die HSG Nieder-Roden 36:28 (17:11) schlug, konnten drei Teams Erfolge einfahren. Lediglich der TV Hochdorf unterlag mit 28:30 (9:13) der SG Köndringen/Teningen. Eines der Schlüsselspiele um den Klassenverbleib ist das direkte Aufeinandertreffen zwischen der SG H2Ku Herrenberg und dem TSV Neuhausen/Filder. Schwer werden es aber auch der TV Hochdorf beim der SG Kronau/Östringen II und der TV Groß Umstadt beim TV Kirchzell haben.

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