Inhalte der A-Trainer-Ausbildung

Bildergalerie zu den Inhalten

Die Bildergalerie gibt einen umfassenden Überblick über die zentralen Inhalte zum Talent- und Elitefördertraining mit Nachwuchstalenten sowie zum Hochleistungstraining mit Spitzenspielerinnen und –spieler in der A-Trainer-Ausbildung.

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  • Internationale Entwicklungstendenzen

    Die Tätigkeit werden internationale Trends im Top-Handball wie z.B. das aktive, flexible Verteidigen aus einer Abwehrgrundformation analysiert, Konsequenzen für die eigene Weiterentwicklung der Spiel- und Trainingsphilosophie erarbeitet.

  • Entwicklungstendenzen im Frauenhandball

    Weltstandsanalysen beziehen sich immer auf den Frauen- und Männerhandball in der A-Trainer-Ausbildung. Das Tempospiel des mehrfachen Olympiasiegers Norwegen im Frauenhandball ist dabei eine gute Orientierung.

  • Talent- und Eliteförderung

    In den Projektlehrgängen für den Bereich der DHB-Talent- und Eliteförderung erläutern die verantwortlichen DHB-Trainer ihre an der DHB-Rahmentrainingskonzeption orientierte Konzeption der Spielerausbildung.

  • Spielphilosophie

    Natürlich beziehen sich Spiel- und Trainingsanalysen auch auf den Bereich der Männer- und Frauen-Bundesliga.
    Aktive Bundesligatrainer erläutern ihre Spielphilosophie und demonstrieren in praktischen Trainingseinheiten entsprechend ausgewählte technisch-taktische Themen.

  • Hanteltraining

    Allein dem Athletiktraining ist ein umfassendes Ausbildungsmodul von insgesamt 24 Stunden gewidmet. Mit der Intensivierung des Hanteltrainings konnte der DHB in den letzten Jahren die athletischen Leistungsvoraussetzungen seiner Nachwuchstalente entscheidend im internationalen Vergleich verbessern. Der im DHB verantwortliche Athletiktrainer Martin Zawieja stellt dieses Konzept praxisorientiert in diesem Ausbildungsmodul vor.

  • Moderne Trainingsmethoden

    Externe Spezialisten aus dem Bereich des Athletiktrainings geben in der A-Trainer-Ausbildung immer wieder neue Impulse. Besonders das Ganzkörpertraining und die spezifische Entwicklung der Sprung- und Wurfkraft stehen dabei im Mittelpunkt.

  • Individualisiertes Athletiktraining

    In der Talent- und Eliteförderung bzw. im Hochleistungstraining kommt es darauf an, das Athletiktraining möglichst individuell an den Leistungsvoraussetzungen der einzelnen Spieler auszurichten. Grundlage dazu ist eine entsprechende Leistungsdiagnostik, deren Handhabung die Trainer kennenlernen müssen.

  • Koordinationstraining

    Selbst auf höchstem Leistungsniveau ist ein spezifisches Koordinationstraining z.B. in Form eines Gehirn-Integrationstrainings durchaus erfolgsversprechend.

  • Verändertes Belastungsprofil

    Mit der Entwicklung des modernen Tempospiels im Spitzenhandball hat sich auch das Belastungsprofil verändert. Neben der Entwicklung der Grundlagenausdauer (nach individueller Ausdauerdiagnostik) spielt zunehmend ein spezifisches Schnelligkeitsausdauertraining mit intensiven Belastungen und unrhythmischen Belastungswechseln eine große Rolle.

  • Trainingssteuerung in verschiedenen Phasen

    Die gezielte Trainings- und Belastungssteuerung in unterschiedlichen Situationen in Vorbereitungs- und Wettkampfperioden ist ein weiterer Schwerpunkt innerhalb der speziellen, handballspezifischen Trainingslehre.

  • Erfolgreiche Trainingskonzepte

    In der A-Trainer-Ausbildung geben erfolgreiche Trainer ihre Erfahrungen weiter. Der heutige Bundestrainer Martin Heuberger hat z.B. in der Vorbereitung seiner erfolgreichen Junioren-Nationalmannschaften auf EM- und WM-Turniere sehr effektiv das Stepaerobic-Training eingesetzt. Stepaerobic ist eine motivierende Variante des Cardiotrainings und schult gleichzeitig Beinarbeit und Koordination.

  • Individuelle Schulung

    Im Spitzenhandball kommt es darauf an, in der individuellen Angriffsschulung vor allem die individuellen „Waffen“, d.h. die besonderen Stärken jedes einzelnen Spielers typbedingt weiterzuentwickeln und das mannschaftstaktische Spielkonzept darauf anzupassen. Schnelle Schlagwurfvarianten spielen im Top-Handball dabei eine besondere Rolle.

  • Individualisierung des Trainings

    Um jeden einzelnen Spieler gezielt weiterzuentwickeln, müssen im Spitzenhandball gezielt auch Formen des Einzel- oder Kleingruppentrainings berücksichtigt werden. Hier hat der Trainer ausreichend Zeit, gezielt an der Verbesserung von Details im Aktionsrepertoire seiner Spieler zu arbeiten. Beispiel: glaubhafte Wurftäuschung im Sprung mit nachfolgendem Wurf mit Abknicken zur Wurfarmgegenseite.

  • Training im Detail

    Angehende A-Trainer müssen über ein umfassendes Wissen in allen Fragen der Trainings- und Wettkampfsteuerung sowie Inhalten und Methoden der Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik verfügen. Nur so können sie im Detail ihre Spieler gezielt weiterentwickeln. Hier arbeitet ein DHB-Trainer beispielweise am Timing zwischen der Körpertäuschung und 1. Schritt der Folgehandlung eines Rückraumspielers.

  • Kleingruppentraining

    Das Training in Kleingruppen (2-2, 3-3, 4-4) ist auch im Spitzenhandball ein fester Trainingsbaustein. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich dabei am Spielkonzept der jeweiligen Mannschaft. Hier wird im Detail  im Spiel 3 gegen3 an der Auslösehandlung Kreuzen ohne Ball (RM mit RR) gearbeitet.

  • Moderner Medieneinsatz

    Effektives Training im Hochleistungssport verlangt heute einen modernen Medieneinsatz. Direkte, schnelle Rückmeldungen während des Technik- bzw. Taktiktrainings mit Hilfe von Videoaufzeichnungen und geeigneten Videoprogrammen verbessern in hohem Maße die Trainingsqualität.

  • Modernes Lehr- und Lernverständnis

    Spitzentrainer müssen heute über ein umfassendes methodisches Repertoire verfügen. Auf der Basis eines modernen Lehr- und Lernverständnisses sollten sie die Spielerinnen und Spieler z.B. bei der Entwicklung taktischer Konzepte aktiv und eigenverantwortlich mit einbeziehen.

  • Effektives Taktiktraining

    Detailarbeit ist im Spitzenhandball besonders im Taktiktraining gefragt. A-Trainer sollten hier nicht nur umfassende Kenntnisse über Grundprinzipien, Spielweisen und -varianten von Auslösehandlungen im Angriffsspiel verfügen. Entscheidend sind auch Detailkenntnisse über Timing und Verhalten der Spieler im Raum sowie  in unterschiedlichen Gegnerkonstellationen.

  • Torwarttraining

    Individualisiertes Training ist ein Muss im Spitzenhandball. Dazu gehört auch eine spezialisierte Trainingsperiodisierung für die Torwarte und die entsprechende Organisation separater Torwart-Trainingseinheiten.

  • Leistungsdiagnostik, Tests

    A-Trainer sollten umfassende Kenntnisse über verschiedene Methoden und Formen der Leistungsdiagnostik besitzen. Tests wie hier z.B. ein spezifischer Wahrnehmungs- und Reaktionstest sollten im Spitzenhandball gezielt zur Leistungsoptimierung integriert werden.

  • Coachen

    Auch unter den hohen psychischen Stressbelastungen von Wettspielen sollten A-Trainer in der Lage sein, gezielt in Abhängigkeit des Spielverlaufes die eigene Mannschaft erfolgreich zu coachen. Persönliche Ausstrahlung, Überzeugungskraft und Fähigkeit zur Motivierung der Spielerinnen und Spieler sind dabei wichtige Eigenschaften eines erfolgreichen Trainers.

  • Teambildung

    A-Trainer müssen in der Lage sein, gruppendynamische Prozesse innerhalb einer Mannschaft zu steuern bzw. auftretende Konflikte zu managen. Mit gruppendynamischen Übungen kann der Trainer dabei aktiv teambildende Prozesse z.B. in Vorbereitungsphasen gezielt steuern.

  • Medientraining

    Trainer im Spitzenhandball müssen nicht nur über umfassende Führungsqualitäten verfügen. Sie müssen über eine gute Kommunikationsfähigkeit nach innen (Spieler, Trainerteam, Management) wie nach außen (z.B. Medien) verfügen. In der A-Trainer-Ausbildung ist ein gezieltes Medientraining fester Bestandteil des Ausbildungsmoduls zum Coaching.

  • Konfliktmanagement

    Erfolgreiche Trainer im Spitzenhandball zeichnen sich nicht nur durch ihre Fachkompetenz, sondern auch durch eine gute soziale und emotionale Kompetenz aus. In der A-Trainer-Ausbildung wird mit mithilfe von z.B. Rollenspielen gezielt das Konfliktmanagement in unterschiedlichen Alltagssituationen trainiert.

  • Moderne Lehr- und Lernmethoden

    Gerade in einer A-Trainer-Ausbildung kommen Trainer mit großen Erfahrungen und Kompetenzen zusammen, die es zu aktivieren gilt. Gerade deswegen gestalten die Teilnehmer die Ausbildung aktiv selbst mit, werden Inhalte in Kleingruppenarbeit gezielt und kreativ unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen weiterentwickelt.

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