Inhalte der B-Trainer-Ausbildung

Bildergalerie zu den Inhalten

Die Bildergalerie gibt einen umfassenden Überblick über die zentralen Inhalte zum Aufbautraining mit Jugendlichen und Leistungstraining mit Erwachsenen im mittleren Leistungsbereich  in der B-Trainer-Ausbildung.

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  • Programme für die Vorbereitungsperiode

    Das Thema Trainingsplanung – in der C-Trainer-Ausbildung auf die Planung und Durchführung von Trainingseinheiten beschränkt – wird nun um die Periodisierung eines kompletten Trainingsjahrs erweitert. Im Mittelpunkt stehen dabei praxiserprobte Programme zur Gestaltung z.B. der 6-wöchigen Saisonvorbereitung, an deren Anfang natürlich das Training der Grundlagenausdauer steht.

  • Handballspezifisches Athletiktraining

    Schwerpunkt des Athletiktrainings in der B-Trainer-Ausbildung sind konkrete Trainingsprogramme für ein handballspezifisches Schnelligkeits-, Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitstraining. Besondere Organisationsformen wie z.B. ein Kraftzirkel werden in der Praxis demonstriert.

  • Athletikprogramme für Spieler

    In der B-Trainer-Ausbildung wird das Übungsrepertoire der Ganzkörperkräftigung gezielt und angepasst auf den Bereich des Aufbau- und Erwachsenentrainings erweitert. Die Trainer lernen, wie ein individuell gesteuertes Krafttraining organisiert wird, wie für einzelne  Spieler z.B. Heimtrainingsprogramme erstellt werden.

  • Athletikparcours

    Gerade im Training des mittleren Leistungsbereichs muß komplex trainiert werden, müssen athletische und handballspezifische Inhalte miteinander kombiniert werden. Hier bietet sich z.B. ein  Zirkeltraining, dass mit unterschiedlichen Belastungsdosierungen  sowohl in der Vorbereitungs- als auch Wettkampfperiode durchgeführt werden kann.

  • Individuelle Schulung

    Im Bereich der individuellen Schulung steht besonders das positionsspezifische Training von Rückraum-, Kreis- und Außenspielern im Mittelpunkt. Dabei können die Trainer gleichzeitig ihr methodisches Handwerkzeug erweitern. Im Bild unterstützt der Trainer beispielsweise die Wurfarmführung beim Durchbruch und Wurf zur Wurfarmgegenseite.

  • Detailarbeit lernen

    Im Bereich der individuellen Schulung ist besonders Detailarbeit gefragt, um Spieler gezielt weiterentwickeln zu können. Das Wissen um Knotenpunkte von technisch-taktischen Spielhandlungen und Grundprinzipien ist dabei Voraussetzung. Hier unterstützt der Trainer beispielsweise gezielt den Schwungbeineinsatz des Rückraumspielers beim Absprung.

  • Individuelle Abwehrschulung

    Im Bereich des Aufbautrainings muss  das Repertoire des individuellen Abwehrverhaltens gezielt  und auch unter positionsspezifischen Gesichtspunkten weiterentwickelt werden. Im Bild umläuft ein Abwehrspieler ballorientiert den Kreisspieler, um so effektiv einen vom Rückraumspieler gespielten Bodenpass angreifen zu können.

  • Gruppentaktische Schulung

    Das kooperative Zusammenspiel zwischen allen Spielpositionen (im Bild RL und KM im Spiel 2 gegen 2) mit gezielten gruppentaktischen Angriffshandlungen (Stoßen/Rückstoßen, Kreuzen, Sperren,Übergang) ist ein weiterer praxisorientierter  Inhaltsschwerpunkt.

  • Abwehrtraining gegen gruppentaktische Angriffshandlungen

    Die gezielte Abwehr in der Gruppe gegen Auslösehandlungen des Angriffs mit Übergeben/Übernehmen, Helfen, Sichern und Blocken ist Schwerpunkt der gesamten Abwehrschulung in der B-Lizenz-Ausbildung.

  • Mannschaftstaktische Abwehrschulung

    In der B-Trainer-Ausbildung werden vor allem die Regelbewegungen, Stellungs- und Bewegungsgrundsätze der 6:0-, 5:1- und 4:2-Abwehr vermittelt. Im Bild gut zu erkennen ist das Abwehrdreieck in der 6:0-Abwehr der DHB-A-Jugend gegen das Kreuzen von RM mir RL.

  • Taktisches Grundwissen

    Taktisches Grundwissen wird nicht nur von angehenden B-Trainern verlangt. Sie müssen auch lernen, wie sie taktische Spielaufgaben und –konzepte  in Angriff und Abwehr effektiv ihren Spielern vermitteln können. Die Nutzung entsprechender Hilfsmittel wie hier z.B. eine Taktiktafel im Training verlangt dabei schon etwas Übung.

  • Mannschaftstaktisches Angriffstraining

    Taktische Grundprinzipien im Angriff gegen unterschiedliche Abwehrformationen stehen zunächst im Vordergrund. Daran anschließend werden exemplarisch ausgewählte Auslösehandlungen im Angriff erarbeitet. Zusätzlich werden unter taktischen Aspekten die Sondersituationen in Angriff und Abwehr (Über-, Unterzahl) behandelt.

  • Tempospiel

    Die Grundorganisation des Tempospiels mit 1., 2. und 3. Welle bzw. schnellem Anwurf ist ein weiterer Baustein der B-Trainer-Ausbildung. Umschaltspiele aber auch komplexe Übungen in Verbindung z.B. mit athletischen Zusatzaufgaben (siehe Bild) ergänzen das Übungsrepertoire der Trainer. Parallel wird die entsprechende Tempospiel-Abwehr behandelt.

  • Torwarttraining

    Neben der Schulung des individuellen Abwehrverhaltens des Torwarts in unterschiedlichen Situation (z.B. Würfe von Außen, vom Kreis, freie Würfe etc.) wird besonders das Thema der Kooperation zwischen Torwart und Abwehr in der B-Trainer-Ausbildung gezielt behandelt. Daneben lernen die Teilnehmer umfassende Trainingsübungen, in denen auch in komplexer Form athletische Trainingsinhalte mittrainiert werden.

  • Organisation des Torwarttraining

    Trainingsinhalte für das Torwarttraining in der Vorbereitungs- und Wettkampfperiode sind ein weiterer Schwerpunkt . Dabei sollen B-Trainer aber auch unterschiedliche Organisationsformen des Torwarttrainings (z.B. übergreifendes Stützpunkttraining im Verein) kennenlernen, damit das oft vernachlässigte  Torwarttraining in den Vereinen neue Impulse erhält.

  • Praktische Lehrproben

    In der dreigeteilten Prüfung zum B-Trainer spielt natürlich die etwa 30minütige Lehrprobe eine wichtige Rolle. Richtiges Erklären, Korrigieren und Steuern des Trainings wird dabei von den Prüflingen besonders gefordert.

  • Interaktive Lehr- und Lernmethoden

    Aktive, alle Lehrgangsteilnehmer mit einbeziehende Lehr- und Lernmethoden stehen in der B-Trainer-Ausbildung im Vordergrund. So sollen beispielsweise die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmer im Ausbildungsverlauf mit einbezogen werden. Aktive Lehr- und Lernmethoden wie Gruppenarbeit, Fallbespiele, Rollenspiele etc. motivieren zum Lernen und führen zu einer guten Ausbildungsatmosphäre.

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