Inhalte der C-Trainer-Ausbildung

Bildergalerie zu den Inhalten

Die Bildergalerie unten gibt einen umfassenden Überblick über die zentralen Inhalte zum Kinderhandball und Grundlagentraining in der C-Trainer-Ausbildung. Klicken Sie sich einfach durch die Inhalte!

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  • Kleine Spiele

    Kleine Spiele eignen sich sehr gut zur Schulung der allgemeinen Spielfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sie sind ein wichtiger Trainingsbaustein in den grundsätzlich spielerisch motivierten Trainingsstunden im Kinderhandball Jeder Trainer sollte deshalb über ein umfassendes Repertoire Kleiner Spiele (z.B. Fang- und Abschlagspiele) verfügen.

  • Motorische Grundausbildung

    Beim Training mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren sollten grundsätzlich vielseitige Bewegungen dominieren. Ziel ist eine umfassende koordinative und konditionelle motorische Grundausbildung. Die Vielseitigkeitsausbildung kann mit Hallengeräten oder Alltagsmaterialien, mit verschiedenen Bällen, in komplexen Bewegungslandschaften und auch durch andere Sportarten erfolgen. Wettkämpfe untereinander motivieren dabei besonders.

  • Technische Grundausbildung

    In der Vermittlung der notwendigen Grundtechniken im Kinderhandball steht vor allem das Erlernen des Schlagwurfes im Mittelpunkt. C-Trainer erhalten dazu umfassende Informationen über die wichtigsten Knotenpunkte der Grundtechnik (Schlagwurf mit Stemmschritt) sowie methodische Lernschritte zur Einführung und Schulung des Schlagwurfes in den Altersstufen des Kinderhandballs.

  • Fehlerkorrektur

    Fehler erkennen und richtig korrigieren ist sicher eine der wichtigsten Kompetenzen eines guten Trainers. Im Kinderhandball kommt es dabei besonders darauf an, wichtige Hauptfehler zu erkennen und methodisch gezielt zu korrigieren. Beispiel: Schlagwurf mit Stemmschritt eines 9jährigen Mädchens: Ball in der Ausholbewegung nicht über Kopfhöhe, unzureichende Ausholbewegung und zu großer Stemmschritt.

  • Spielerisches Kräftigungstraining

    Bei Kindern scheitert das Erlernen der richtigen Schlagwurftechnik häufig daran, dass ihnen die nötigen Kraftgrundlagen fehlen. In ausnahmslos spielerischen Formen (hier: Medizinball treiben) sollten im Kinderhandball die notwendigen Grundlagen zur Entwicklung einer ausreichenden Wurfkraft vermittelt werden.

  • Konditionelle Grundlagen

    Kinder benötigen vor allem eine gute Gesamtköperkräftigung. Spielerisch motivierte Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder die Nutzung traditioneller Hallengeräte wie z.B. das Hangeln/Klettern an Tauen stehen dabei im Mittelpunkt einer altersgerechten konditionellen Grundausbildung.

  • Koordinationsschulung

    Eine vielseitige Koordinationsschulung im Kindesalter ist die entscheidende Basis, um später eine gute handballspezifische Spielfähigkeit erwerben zu können. C-Trainer sollten deshalb über ein großes Spiel- und Übungsrepertoire vor allem mit verschiedenen Ballmaterialien, zum Ballhandling oder in Kombination mit anderen Geräten verfügen.

  • Techniktraining

    Die methodisch gezielte Schulung von Pass- , Fang- und Wurftechniken, das Erlernen verschiedener Täuschungen und eine umfassende  Ausbildung eines variantenreichen  individuellen Abwehrverhaltens sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Grundlagentrainings mit ca. 13- bis 14/15jährigen Mädchen und Jungen.

  • Methodisches Handwerkzeug

    C-Trainer erwerben ein umfassendes methodisches Handwerkzeug, um vor allem in der individuellen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen Fehler erkennen und richtig korrigieren zu können (Beispiel: hohe Armführung beim Passen und Werfen). Zum methodischen Handwerkzeug gehört ferner: Ansagen, Erklären, Vormachen, Beobachten, Motivieren, Spiel- und Übungsformen richtig steuern!

  • Wurftechniken

    Eine technisch korrekte Wurftechnik – hier eine nahezu perfekte Ausholbewegung beim Schlagwurf mit Stemmschritt eines 14jährigen Jungen von oben betrachtet -, das Erlernen und Schulen von altersgerechten Technikvariationen der handballspezifischen Grundtechniken (Passtechniken, Schlag-, Sprung- und Fallwurf, Täuschungen) sind klare Schwerpunkte in der C-Trainer-Ausbildung.

  • Individuelles Abwehrverhalten

    Grundlage eines erfolgreichen Abwehrspiels ist immer eine umfassende Schulung des individuellen Abwehrverhaltens. Im Grundlagentraining müssen C-Trainer das grundlegende Abwehrverhalten im Spiel 1 gegen 1 ohne und mit Ball vermitteln. Der aktive Ballgewinn durch Heraussspielen oder Abfangen von Bällen, die gezielte Anwendung aktiver Abwehrtäuschungen steht dabei im Mittelpunkt.

  • Regelgerechtes Abwehrspiel

    Jugendliche schauen sich regelwidrige Foultechniken nur allzu gerne von Spitzenspielern im Top-Handball ab. Hier müssen C-Trainer im Training viel Wert legen auf eine technisch korrekte Aufnahme des Körperkontakts gegen einen Angreifer mit Ball. Wie im Bild zu sehen, sollten Trainer die richtige Grundposition und den korrekten Armeinsatz auch selbst demonstrieren können.

  • Offensives Abwehrspiel

    Die Rahmentrainingskonzeption des DHB ist auch die Grundlage für die Inhalte der C-Trainer-Ausbildung. Für die Wettspiele der C-Jugend ist verbindlich das Spielen einer offensiven 1:5- oder 3:2:1-Abwehrformation vorgeschrieben. In der Ausbildung lernen C-Trainer die Grundspielweise und methodische Einführung der 1:5-Abwehr.

  • Antizipatives Abwehrspiel

    Schon im Grundlagentraining müssen Jugendliche heute ein aktives, auf den Ballgewinn ausgerichtetes Abwehrverhalten erlernen. Gezielt Passwege blockieren, angreifen, den Gegner in torungefährliche Räume zurückdrängen, ihn zu Fehlern zu verleiten sind dabei typische Schulungsschwerpunkte.

  • Angriffsspiel gegen offensive Abwehrformationen

    Im Grundlagentraining erfolgt der Übergang vom Spielen in der Manndeckung zum aufgebauten Positionsangriff gegen eine erste offensive Raumdeckung. Dabei müssen C-Trainer zunächst wichtige taktische Grundprinzipien wie z.B. raumverlagernde  und –öffnende Bewegungen, das Angreifen von Nahtstellen zwischen zwei Abwehrspielern usw. vermitteln.

  • Handballspezifische Koordinationsschulung

    Die gezielte Koordinationsschulung ist weiterhin ein wichtiger Schulungsschwerpunkt im langfristigen Leistungsaufbau des Nachwuchstrainings. Im Grundlagentraining werden neben allgemeinen auch handballspezifische Formen des Koordinationstrainings (siehe spezifische Beinarbeit) angewandt. C-Trainer erlernen hier ein umfassendes Spiel- und Übungsrepertoire.

  • Koordinationsschulung mit Bällen

    Übungen zur Koordinationsschulung mit verschiedenen Bällen – hier als Beispiel mit Hand- und Tennisbällen – schulen so wichtige Spielvoraussetzungen wie die Wahrnehmungs- und Antizipationsfähigkeit oder das richtige Ballgefühl. 

  • Ganzkörperkräftigung

    Das Training der konditionellen Grundlagen (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit) stellt im Grundlagentraining eine wichtige Voraussetzung dar für die Entwicklung der Spielfähigkeit dar. Übungen zur Ganzkörperkräftigung können überwiegend mit dem eigenen Körpergewicht und unter Hinzunahme von Kleingeräten oder, wie hier, mit Bällen durchgeführt werden.

  • Pädagogisches Handwerkzeug

    Besonders im Kinderhandball aber auch im Grundlagentraining hat der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, ihre Betreuung in Training, Spiel und auch außerhalb von sportlichen Alltagssituationen einen hohen Stellenwert. Die soziale Kompetenz von Trainern, die Fähigkeit, mit Kindern und Jugendlichen ihrer Entwicklung entsprechend umzugehen, ist dabei genauso wichtig wie die rein fachliche Kompetenz.

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