Schul- & Leistungssportzentrum Berlin Eliteschule des Sports 2014
Schul- & Leistungssportzentrum Berlin Eliteschule des Sports 2014
Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) ist am Montagabend im Theater am Potsdamer Platz als „Eliteschule des Sports 2014“ ausgezeichnet worden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Sparkassen-Finanzgruppe würdigten die Schule für ihre vorbildliche Förderung der dualen Karriere von Nachwuchssportlern.
Von den Möglichkeiten des SLZB profitiert auch der Handballsport in Kooperation mit dem HV Berlin und den Füchsen Berlin. „Schule und Leistungssport optimal zu kombinieren, ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Erfolg. Das SLZB schafft Freiräume für Training und gibt unseren Top-Talenten so die Möglichkeit, mit einer erfolgreichen Schulzeit die Grundlage für ihren weiteren beruflichen Weg zu schaffen”, sagt Bob Hanning, DHB-Vizepräsident Leistungssport und Geschäftsführer der Füchse Berlin. Hanning übernimmt frühmorgens regelmäßig Handballeinheiten mit den Schülern des SLZB. Im vergangenen Jahr gewann das Team des SLZB in der Türkei die Schul-Weltmeisterschaft. Die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede beendeten in diesem Sommer ihre Schulzeit am SLZB mit dem Abitur. Mit Johannes Sellin profitierte ein weiterer Nationalspieler von der Ausbildung am SLZB.
Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin ist eine von 43 Eliteschulen des Sports, welche die dualen Karrieren der künftigen Spitzenathleten koordinieren. Bis zum vergangenen Jahr fusionierten die Werner Seelenbinderschule und das Coubertin-Gymnasium in mehreren Schritten zum SLZB. Mit neuen, gemeinsamen Räumlichkeiten sollen die Bedingungen für die Athleten weiter optimiert und Synergien genutzt werden. „Aufgrund der Standortnähe beider Schulen war die Fusion sportfachlich ein folgerichtiger Schritt. Dennoch erfordern die jahrelange Planung und Realisation viel Herzblut und Einsatz, sei es personell oder finanziell. Das Engagement aller Beteiligten und die vorbildliche Umsetzung möchten wir mit der Auszeichnung würdigen“, begründet der für Leistungssport zuständige DOSB-Vizepräsident Ole Bischof die Wahl.
„Berlin hat ein großes Herz für den Sport, ist sportbegeistert und eine Sportmetropole“, stellt Sandra Scheeres, die Berliner Bildungssenatorin, fest. „Deshalb ist es für uns in Berlin eine besondere Verpflichtung, sportlich talentierte Kinder und Jugendliche an speziellen Schulen zu fördern. Es ist schön, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen mit dem Landessportbund und Olympiastützpunkt Berlin gelohnt und wir erfolgreich das SLZB entwickelt haben.“
Neben individueller Förderpläne und gezielter Fördermaßnahmen, wie Einzel- und Gruppenunterricht, Stütz- und Förderunterricht, Einbindung von E-Learning und Ferienunterricht, profitieren die Schüler/innen im SLZB auch von der Möglichkeit einer Schulzeitstreckung. „Junge Talente sollten auf dem Weg in die Spitze bestmöglich unterstützt und begleitet werden. Die Eliteschulen des Sports, wie beispielsweise in Berlin, bieten hierfür die besten Voraussetzungen. Wir freuen uns, dass das Engagement aller Beteiligten Früchte trägt“, unterstreicht Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse. Dass sich die Förderung des SLZB auszahlt, zeigen die Erfolge, wie der von Nachwuchstalent Cynthia Freywald. Die Bogenschützin gewann im vergangenen Jahr Silber bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing. Auch Franziska van Almsick (Schwimmen), Robert Harting (Leichtathletik) und Patrick Hausding (Wasserspringen) gehören zu den ehemaligen Eliteschülern des Sports aus Berlin.
Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der erste und bislang einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den Kultus- und Sportministerien der Länder besteht das Engagement der Eliteschulen des Sports bereits seit 1997.
Mehr Informationen gibt es unter www.eliteschulen-des-sports.de.