Handball-Verband Niedersachsen: Espelage und Hüdepohl neu im Präsidium
Handball-Verband Niedersachsen: Espelage und Hüdepohl neu im Präsidium
Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen ist wieder komplett: Mit Stefan Hüdepohl (Uelzen) und Andreas Espelage (Dinklage) wählten die 80 Delegierten am heutigen Samstag während des Verbandstages in Hannover zwei Neue in das Gremium. Hüdepohl nimmt die Funktion des Vizepräsidenten Recht wahr, Espelage die des Vizepräsidenten Bildung und Entwicklung. Einstimmig bestätigten die Delegierten Präsident Wolfgang Ullrich (Duingen) und die Vizepräsidenten Recht und Spieltechnik, Wolfgang Gremmel (Söhlde) und Helmuth Wöbke (Faßberg).
Wöbke hatte bis dato kommissarisch die Aufgaben des Vizepräsidenten Spieltechnik wahrgenommen, die Delegierten des Jugendtages des Verbandes bereits Anfang März Kathrin Röhlke (Handorf) in das Präsidium entsandt. Kraft Satzung des an Mitgliedern stärksten Landesverbandes des Deutschen Handballbundes (DHB) ist der Geschäftsführer des Verbandes, Gerald Glöde, stimmberechtigtes Mitglied in dem Gremium.
Stefan Hüdepohl tritt die Nachfolge von Thomas Rössing-Schmalbach an, Andreas Espelage die von Gabriele Wach. Wach und Rössing-Schmalbach hatten beide im Frühjahr auf die weitere Ausübung ihrer Funktionen verzichtet.
Präsident Wolfgang Ulrich nutzte den Verbandstag, um verdiente Mitarbeiter für ihr Engagement zugunsten des Handballsports auszuzeichnen. Ulrike Schulze, Leiterin des Arbeitskreises Schule, und Jugendspielwart Heinz-Georg Lahrmann nahmen jeweils eine bronzene Ehrennadel des Verbandes entgegen, Kathrin Röhlke die Ehrennadel in Silber und Helmut Schütte, Vorsitzender der Handball-Region Südostniedersachsen, die in Gold.
Karl-Friedrich Schwark, Vorsitzender des Handball-Regional-Rates und damit Vertreter der Landesverbände im Deutschen Handballbund, und Wolfgang Gremmel in der Funktion des DHB-Vizepräsidenten Finanzen hatten DHB-Ehrennadeln in Bronze für Dieter Hummes, Rolf-Rüdiger Kellmann, Siegfried Völkel, Klaus Wernicke und Hajo Dirks mit nach Hannover gebracht. Helmuth Wöbke zeichneten Schwark und Gremmel mit der DHB-Ehrennadel in Silber aus.
Ehrenmitglied des Handball-Verbandes Niedersachsen ist seit heute Werner Beie. Der Vorsitzende der Osnabrücker Handball-Region verzichtet während des für August geplanten Regionstages in Belm auf eine erneute Kandidatur.
Begleitet wurde der Verbandstag des Handball-Verbandes Niedersachsen unter anderem durch den Vize-Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Karl-Heinz Klare (CDU), und Abgesandte der im Landtag vertretenen Fraktionen. Karl-Heinz Hausmann (SPD) brachte sein Bedauern über das „Kränkeln“ der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes zum Ausdruck, aber auch die Hoffnung, dass der Handballsport bald zu altgewohnter Stärke zurückfinde. Genauso wie Angelika Jahns (CDU) forderte Hausmann die Sportverbände auf, Bürokratieschwellen abzubauen. Was laut Jahns auch für die Zusammenarbeit von Verbänden und Politik gelte. „Sagen sie uns, was wir tun müssen.“
Thomas Dyszack, Vizepräsident Sportjugend des Landessportbundes und Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, bezeichnete mit Blick auf die Freiwilligendienste die Kooperation zwischen Handball-Verband Niedersachsen und ASC Göttingen als „sehr erfolgreich“. Der HVN stehe unter den niedersächsischen Fachverbänden für „innovative Ideen“.
Karl-Friedrich Schwark, der gemeinsam mit Monika Wöhler vom Bremer Handballverband und Rolf Reincke, dem Präsidenten des Hamburger Handball-Verbandes angereist war, würdigte unter anderem des Engagement von Wolfgang Ullrich und Wolfgang Gremmel in den Gremien des Deutschen Handballbundes.
Ähnlich wie Schwark thematisierte Reiner Witte, Präsident der DKB Handball-Bundesliga, die in den Strukturen des Deutschen Handballbundes anstehenden Veränderungen: „Ich hoffe, dass ist nicht nur Wein in attraktiveren Schläuchen.“ Witte verspreche sich von den anstehenden Änderungen „insgesamt einen Schub, den wir als Handball unbedingt brauchen“. Und: „Handballer waren immer ein gutes Team. Ich bin zuversichtlich, dass wir die anstehenden Probleme gemeinsam meistern werden.“