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Baggerseepiraten mit unglücklicher Niederlage - 32:30 Auswärtspleite beim Tabellenführer in Magdeburg

24.03.2015
24.03.2015 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Baggerseepiraten mit unglücklicher Niederlage - 32:30 Auswärtspleite beim Tabellenführer in Magdeburg

Auch das zweite schwere Auswärtsspiel brachte für die Hauptmann-Schützlinge nichts Zählbares. Stark ersatzgeschwächt – neben dem gesperrten Goalgetter Michael Weidinger fehlten kurzfristig auch noch Keller und Schmid - unterlagen sie beim Tabellenführer in Magdeburg mit 32:30.

Den Part der abwesenden Spieler übernahmen zunächst Erk auf Linksaußen, Weber auf der Mitte und Stenger am Kreis. Von Anfang an entwickelte sich in der reichlich morbiden Charme versprühenden Gieseler-Halle in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ein interessantes Handballspiel. Die Rodgauer hatten dabei offenbar die 440 Kilometer lange Anreise gut verkraftet, bis zum 10:10 legten sie stets ein Tor vor, vor allem Timo Kaiser und der quirlige Florian Stenger am Kreis sorgten für reichlich Betrieb in der Offensive. In der Defensive tat man sich gegen die exzellent ausgebildeten Nachwuchs-Handballer aber sehr schwer. Der umsichtige Spielgestalter Vincent Sohmann und der 2,07 Hüne Tomasz Geballa hielten in der Anfangsphase ihre Mannschaft im Spiel. Eine Schwächephase mit etlichen Fehlwürfen, vergebenen Strafwürfen und technischen Fehlern zwischen der 16. und 21. Minute brachte dann die Hausherren mit vier Treffern in Front. Diesen Rückstand konnten die Rodgauer bis zum Halbzeitpfiff beim 17:14 nicht entscheidend verkürzen.

Die anschließende Kabinenansprache schienen einige Spieler komplett missverstanden zu haben, denn innerhalb von nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff kassierte man drei weitere Treffer, so dass sich Trainer Hauptmann genötigt sah, ein Time-Out zu beantragen. Die taktischen Umstellungen verfehlten ihre Wirkung nicht, der bärenstarke Marvin Hoppenstaedt vernagelte seinen Kasten und Sergej Zutic brachte mit beherzten Aktionen sein Team wieder auf Schlagdistanz. Beim 23:22 in der 45. Minute war die nun packende Partie wieder komplett offen und die zehn Gästefans witterten schon eine Überraschung.

Doch leider gelang es in den folgenden 13 Minuten nicht, den Ausgleich zu erzielen, die Magdeburger behaupteten stets ihre Ein- bis Zwei-Tore-Führung. Die Entscheidung zuungunsten der Gäste fiel dann ausgerechnet in einer Überzahlsituation. Eklatante Absprachefehler in der HSG-Abwehr nutzte der beste Torschütze Gebala zu zwei Treffern, damit war die Niederlage besiegelt. <o> Trainer Hauptmann war dennoch nicht unzufrieden: „Bis auf die zwei Schwächephasen kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Nach einem Sechs-Tore-Rückstand haben wir uns klasse ran gekämpft. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat, aber uns war schon vor der Partie klar, dass bei den Personal-problemen alles passen muss, um hier was zu holen.“</o>

Zum Abschluss der „Ost-Trilogie“ geht es nächste Woche nach Leipzig, auch das wird ein sehr schweres Unterfangen. Bis dahin sollten wenigstens Keller und Schmid wieder mit an Bord sein.