RNL-Junglwöen: Wachrütteln nach der Pause reicht nicht mehr
RNL-Junglwöen: Wachrütteln nach der Pause reicht nicht mehr
Am fünften Spieltag hat es in der A-Jugendbundesliga auch die Rhein-Neckar Löwen erwischt. Beim TSV Wolfschlugen setzte es für den Tabellenführer die erste Saisonniederlage – mit 28:30 (11:15) unterlagen die Badener und konnten damit nicht an die Positivserie der ersten Wochen anknüpfen. Am Samstag (17.30 Uhr, Stadthalle Östringen) empfangen die Junglöwen die SG BBM Bietigheim.
Die Gründe für die Niederlage, die sich schnell abzeichnete, waren klar erkennbar. Weil die Gäste lange Zeit keine gute Einstellung in der Abwehr fanden, lag der TSV bis auf das 1:1 und 5:5 ständig in Führung. Hinzu kam, dass die direkten Duelle immer wieder verloren wurden. Früh war klar, die Junglöwen müssen etwas ändern, doch dieser Prozess dauerte. So war es keinesfalls verwunderlich, als auch zur Halbzeitpause eine 15:11-Führung Bestand hatte, weil auch im Angriff die nötige Durchschlagskraft fehlte.
Wachgerüttelt nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel verkürzte Tim Olbrich noch, doch nach dem 18:15 (34.) zog der TSV auf 24:16 (42.) davon. Die Trefferserie rüttelte die Badener wach. Der eingewechselte Theo Surblys brachte frischen Wind und – trotz der zwei Hinausstellungen von Lennart Pimpl und Lukas Wichmann – kämpften sich die Löwen immer näher heran. Alles wurde probiert, der siebte Feldspieler kam rein, Manndeckung sollte den Spielfluss des TSV bremsen, doch letztlich konnten die Versäumnisse nicht mehr wettgemacht werden. Auf 30:28 kamen die Gäste nochmals heran, doch der verdiente Sieg gehörte an diesem Tag dem TSV Wolfschlugen.
TSV Wolfschlugen: Bühner, Beck – Mönch (12), Toth (5), Grete (1), Völter (3/1), Rosenberger, Agner, Rebmann (4), Müllerschön (7), J. Schmid, N. Schmid, Artschwager.
Rhein-Neckar Löwen: Studentkowski, Forsch – Damm (4), Surblys (7), Olbrich (5), Zehrbach (1), Wichmann (1), Pimpl, Schmiedt (6/2), Mohr (1), Schneibel (1), Meyer (1), Serwinski (3/3).
Schiedsrichter: Kauth/Kolb; Zuschauer: 250; Siebenmeter: 4/2:5/5; Zeitstrafen: 6:10 Minuten; Rote Karten: Wichmann (54.) und Pimpl (48., wegen dritter Zeitstrafe).