Die nächsten Schritte im Heim-WM-Jahr
Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert Aufgebot / Doppel-Länderspiel gegen Dänemark
Nächster Lehrgang, nächster Doppelpack gegen einen Weltklassegegner auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft: Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes absolviert Anfang April ihren zweiten Lehrgang im Kalenderjahr 2025.
Teil der Maßnahme sind zwei Länderspiele gegen Vize-Europameister Dänemark am Mittwoch, 9. April, um 20.30 Uhr in der Sporthalle Hamburg (Karten via dhb.de/tickets, Live-Übertragung auf DF1) sowie im dänischen Aabenraa am Samstag, 12. April, um 13.30 Uhr (live auf DF1). Die Partie in der Hansestadt wird der 100. Vergleich beider Nationen sein.
Bundestrainer Markus Gaugisch hat für den Lehrgang 19 Spielerinnen nominiert. Dazu zählen auch Torhüterin Katharina Filter und Julia Maidhof, die krankheitsbedingt beide Partien gegen Frankreich (25:28 in Trier und 29:30 in Besançon) nicht bestreiten konnten.
Auch die im März verletzte Kreisläuferin Jolina Huhnstock ist wieder fit und Teil der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Zudem ist Rückraumspielerin Emily Bölk wieder dabei. Auf Rechtsaußen steht die erstmals nominierte und in der Abwehr variabel einsetzbare Luisa Scherer vor ihrem Länderspiel-Debüt. Verzichten muss Gaugisch auf die weiterhin verletzte Annika Lott.
„Die Maßnahme im April ist sehr wichtig auf unserem Weg zur Heim-WM. Wir brauchen von der ersten Trainingseinheit an eine maximale Intensität und Fokussierung, um die gemeinsamen Tage optimal zu nutzen“, sagt Bundestrainer Markus Gaugisch. „Die Rückmeldungen aus den Frankreich-Spielen sind analysiert und fließen in die Woche ein, damit wir einen Weltklassegegner wie Dänemark fordern können. Die Däninnen gehören seit Jahren zu den absoluten Top-Mannschaften in der Welt – und genau solche Spiele brauchen wir in der Vorbereitung auf die Heim-WM.“
Der Lehrgang der Nationalmannschaft beginnt bereits am Sonntag, 6. April, in Hamburg. Nach der Partie in der Sporthalle Hamburg reist die DHB-Auswahl am Freitag, 11. April, nach Dänemark zum zweiten Kräftemessen mit den Skandinavierinnen.
„Dänemark ist eine echte Top-Mannschaft. Nicht nur handballerisch, sondern emotional müssen wir alles in die beiden Spiele reinwerfen“, sagt Anja Althaus, Teammanagerin der Frauen-Nationalmannschaft. „Aus meiner Zeit als Spielerin in Dänemark kenne ich die Begeisterung für den Frauenhandball in Skandinavien und freue mich daher auf zwei atmosphärisch tolle Spiele.“
Atmosphärisch besonders wird in jedem Fall das Heimspiel in Hamburg, das wie die Partie in der mit 3213 Fans ausverkauften SWT-Arena Trier ganz im Zeichen von „Hands up for more“ stehen wird. Der Deutsche Handballbund begleitet die Heim-WM mit dieser Kampagne, um den Frauenhandball und die Stellung von Frauen in Deutschland nachhaltig zu stärken. Mit gezielten Maßnahmen für ein Mehr an Aufmerksamkeit, Respekt, Sicherheit, Substanz und Engagement soll aus dem Slogan eine Bewegung werden, die Frauen sowohl im Sport als auch im Alltag eine sichtbare Bühne bietet. Sie sollen nicht nur gehört, sondern auch wertgeschätzt und respektiert werden.
Nach den Dänemark-Vergleichen stehen Mitte September die nächsten Länderspiele für die Frauen-Nationalmannschaft auf dem Programm. Gegner wird dann WM-Mitgastgeber Niederlande sein. Im Oktober absolviert die DHB-Auswahl die ersten zwei Partien in den EHF EURO Qualifiers gegen Nordmazedonien und Belgien.
Die unmittelbare WM-Vorbereitung startet am Montag, 17. November. Das WM-Eröffnungsspiel steigt am 26. November in der Porsche-Arena Stuttgart. Der Auftaktgegner, wie auch die weiteren Gegner der Vorrunde, werden nach der WM-Auslosung am 22. Mai in 's-Hertogenbosch bekannt sein. Karten für die Heim-WM sind via worldhandball25.com oder eventim.de erhältlich.
Das aktuelle Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft:
Tor: Katharina Filter (Brest Bretagne/FRA), Sarah Wachter (Borussia Dortmund), Nicole Roth (HB Ludwigsburg)
Feld: Jenny Behrend (HB Ludwigsburg), Luisa Scherer (FRISCH AUF! Göppingen), Julia Maidhof (Ramnicu Valcea/ROU), Viola Leuchter (HB Ludwigsburg), Nina Engel (HSG Bensheim/Auerbach Flames), Mareike Thomaier (HB Ludwigsburg), Alina Grijseels (CSM Bukarest/ROU), Xenia Smits (HB Ludwigsburg), Nieke Kühne (HSG Blomberg-Lippe), Aimée von Pereira (Nykøbing Falster Håndboldklub/DEN), Emily Bölk (FTC Budapest/HUN), Antje Döll (HB Ludwigsburg), Alexia Hauf (HSG Blomberg-Lippe), Lisa Antl (Borussia Dortmund), Marie Steffen (VfL Oldenburg), Jolina Huhnstock (Buxtehuder SV)