Reizvolles Los für Althaus und Smits
Qualifikation für die EHF EURO 2026: Auftakt im Oktober gegen Nordmazedonien
Der Weg zur EHF EURO 2026 führt für die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes über Slowenien, Nordmazedonien und Belgien. Das ergab die Auslosung am heutigen Donnerstag im rumänischen Cluj. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch startet noch in diesem Jahr mit den Partien gegen Nordmazedonien (Heimspiel am 15./16. Oktober) sowie Belgien (Auswärtsspiel am 18./19. Oktober). Besonders reizvoll sind diese Gegner für zwei Frauen: Nordmazedonien ist die Wahlheimat von Nationalmannschaftsmanagerin Anja Althaus, Belgien ist das Geburtsland von Nationalspielerin Xenia Smits.
„Die Gegner sind reizvoll“, sagt Bundestrainer Markus Gaugisch. „Wir sind in dieser Gruppe favorisiert. Natürlich geht es vor allem um die EM-Qualifikation, aber mit den ersten beiden Spielen gegen Nordmazedonien und Belgien setzen wir auch unsere Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft fort.“ Das im Zeichen der Bewegung „Hands up for more“ stehende Turnier beginnt für das DHB-Team am 26. November. Zum dritten Gegner sagt Gaugisch: „Gegen Slowenien haben wir zuletzt wiederholt gute Erfahrungen gemacht und in wichtigen Spielen gewonnen.“
Die ersten beiden Teams jeder der sechs Qualifikationsgruppen sowie die besten vier Gruppendritten sichern sich die Teilnahme an der Europameisterschaft, die vom 3. bis zum 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei ausgetragen wird. Deutschland nahm seit 1994 an jeder Europameisterschaft teil.
Die ersten beiden Partien stehen auch im Zeichen der am 26. November beginnenden Heim-Weltmeisterschaft. Die weiteren Doppelrunden sind für die Zeiträume 4. bis 8. März (mit Hin- und Rückspiel gegen Slowenien) sowie 8. bis 12. April (Rückspiele gegen Nordmazedonien und Belgien) fixiert.
Die Auslosung der EM-Qualifikation im Überblick:
Gruppe 1: Frankreich, Kroatien, Kosovo, Finnland
Gruppe 2: Niederlande, Schweiz, Italien, Bosnien-Herzegowina
Gruppe 3: Deutschland, Slowenien, Nordmazedonien, Belgien
Gruppe 4: Montenegro, Island, Portugal, Färöer
Gruppe 5: Schweden, Serbien, Ukraine, Litauen
Gruppe 6: Spanien, Österreich, Griechenland, Israel