Trauer um Klaus-Heinrich Deckmann
Ehemaliger Vorsitzender des Bundesgerichtes im Alter von 89 Jahren gestorben
Der deutsche Handball trauert um Klaus-Heinrich Deckmann. Der Jurist starb am 30. Januar im Alter von 89 Jahren. Deckmann war 2011 aufgrund seiner Leistungen für den Handballsport im Handballverband Schleswig-Holstein und vor allem im Deutschen Handballbund zum DHB-Ehrenmitglied ernannt worden.
Deckmann begann seine Funktionärstätigkeit 1960 als Handballobmann beim TSV Doppeleiche Viöl. 1970 wurde er Rechtswart im Bezirk Nord des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Von 1974 bis 1991 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden im Bezirk Nord des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Im Norddeutschen Handball-Verband wurde er 1974 Vorsitzender des Verbandsschiedsgerichtes. Das blieb er bis 1991.
1980 wurde er zum Beisitzer des Bundessportgerichtes gewählt. Das Amt übte er bis 1996 aus. Der Bundestag wählte ihn 1996 in Erfurt zum Vorsitzenden des Bundesgerichtes. Dieses Amt übte er mit Umsicht, hoher Kompetenz und Sachverstand aus.
Im Antrag auf Ehrenmitgliedschaft hieß es bereits 2011: „Klaus-Heinrich Deckmann hat sich mehr als 50 Jahre für den Handballsport engagiert. Seine pflichtgemäße Amtsausübung, sein Sachverstand im Allgemeinen, vor allem aber in der Sportgerichtsbarkeit des Deutschen Handballbundes, sein stets korrektes und vorbildliches Verhalten zeichnen seine Persönlichkeit ganz besonders aus.“