Beachhandball auf Kurs Karlsruhe 2029: World-Games-Teilnahme erneut bestätigt
Internationales Multisportevent vereint die Weltelite der nicht-olympischen Sportarten
Mit einer wichtigen Bestätigung und klarer Perspektive richtet der deutsche Beachhandball seinen Blick auf die World Games 2029. Am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen einer Sitzung in der Schweiz erneut festgehalten: Beachhandball bleibt Teil des offiziellen Sportprogramms der World Games und wird auch 2029 in Karlsruhe vertreten sein.
Die Entwicklung der Sportart innerhalb der World Games unterstreicht diese Kontinuität. Bei den Ausgaben 2001 in Akita und 2005 in Duisburg war Beachhandball noch Demonstrationssportart, ehe es seit 2009 in Kaohsiung dauerhaft zum festen Bestandteil des Programms gehört. Über die Stationen Cali 2013, Breslau 2017, Birmingham 2022 und Chengdu 2025 wird Beachhandball damit 2029 in Karlsruhe bereits zum achten Mal im offiziellen Wettbewerb vertreten sein und zählt inzwischen zu den publikumsstarken Disziplinen der Veranstaltung.
Die World Games werden von der International World Games Association organisiert und finden alle vier Jahre statt. Sie vereinen Sportarten und Disziplinen, die nicht Teil des olympischen Programms sind, und bieten ihnen eine gemeinsame internationale Plattform.
Wenn vom 19. bis 29. Juli 2029 internationale Spitzenathletinnen und -athleten in Karlsruhe zusammenkommen, sollen auch die A-Nationalmannschaften des Deutscher Handballbund entsprechend vorbereitet an den Start gehen. Für den DHB besitzt die Heim-Ausgabe 2029 eine herausragende Bedeutung. „Die World Games sind für uns der zentrale Zielwettkampf“, erklärt Jens Pfänder, Beachhandballkoordinator beim Deutschen Handballbund. „Für unsere Spielerinnen und Spieler stellt die Teilnahme an einem derart hochkarätigen Event im eigenen Land ein außergewöhnliches sportliches Highlight dar.“
Vor diesem Hintergrund sind sämtliche Planungen im Bereich der A-Nationalmannschaften konsequent auf Karlsruhe ausgerichtet. Die Entwicklung von Spielerinnen und Spielern erfolgt mit einem klar definierten Zeithorizont, um zum Turnierstart auf internationalem Topniveau konkurrenzfähig zu sein.
Auch die sportlichen Rahmenbedingungen unterstreichen den Stellenwert des Wettbewerbs. „Das wird ein sehr hochkarätiges Turnier mit den besten Mannschaften der Welt“, betont Pfänder. „Ein Wettbewerb, der von Spannung lebt und in dem die Elite unseres Sports aufeinandertreffen wird.“ Acht Nationen werden am Beachhandball-Turnier teilnehmen: Neben Gastgeber Deutschland qualifizieren sich die Sieger der sechs Kontinentalverbände der Internationalen Handball Föderation sowie der amtierende Weltmeister. Sollte Deutschland selbst den Weltmeistertitel innehaben, rückt der Vize-Weltmeister nach. Der Turniermodus sieht zunächst eine Vorrunde in zwei Vierergruppen vor. Die anschließende K.o.-Phase mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale garantiert hochklassigen Wettbewerb auf engstem Raum und unterstreicht die internationale Leistungsdichte.
Für den deutschen Beachhandball markieren die World Games 2029 damit einen klar definierten sportlichen Höhepunkt. Mit dem Heimvorteil, einer strukturierten Vorbereitung und der gezielten Entwicklung der A-Nationalteams richtet sich der Blick konsequent auf Karlsruhe, als Bühne für Spitzenleistung und internationale Sichtbarkeit.
„Wir freuen uns auf 2029 und darauf, mit unseren Mannschaften Teil dieses Wettbewerbs zu sein“, sagt Pfänder. „Der Weg dorthin ist klar definiert.“