Handball-Fachaustausch an der Universität Mainz
Im neuen Format entsteht ein weiteres Netzwerk für die Ausbildung von Handball-Multiplikatoren
Der Schulsport bildet ein Fundament für die Zukunft des Handballs – und Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Sport können erste Türen für den Handball öffnen. Deshalb unterstützt der Deutsche Handballbund regelmäßig den Austausch mit Handball-Fachleiterinnen und -Fachleitern, Lehrenden und weiteren Ansprechpersonen deutscher Universitäten und pädagogischer Hochschulen. Ende März fand ein solches Netzwerktreffen auf Einladung von Dr. Christian Winter an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz statt. Erstmals direkt über die Universitäten organisiert, ergänzt das Format die bisher im zweijährlichen Turnus stattfindende offizielle DHB-Fachleitertagung, die zuletzt im September 2024 an der Universität Augsburg ausgerichtet wurde.
Ziel der Mainzer Zusammenkunft war es, den Austausch zu fördern, neue Trends im Handballsport sowie in der handballpädagogischen Ausbildung zu skizzieren und damit das bestehende Netzwerk zu stärken. Zudem stellte der Referent für Kinder- und Schulhandball des DHB, Ben Schulze, Initiativen und Maßnahmen der Mitgliederentwicklung und des Kinderhandball vor. In Workshops setzten sich die Teilnehmenden darüber hinaus mit möglichen Prüfungsformaten und Spielreihen für den Handball auseinander.
„Dort, wo Sportlehrkräfte ausgebildet werden, ist es für den Handball wichtig gut aufgestellt zu sein. Die deutschen Universitäten und pädagogischen Hochschulen mit ihren Handball-Fachleiterinnen und -Fachleitern sind deshalb eine wichtige Zielgruppe für uns. Wir schätzen den Austausch sehr und gehen davon aus, dass beide Seiten davon profitieren“, sagt Martin Goepfert, Vorstand Mitglieder des Deutschen Handballbundes.
Die nächste offizielle DHB-Fachleiter-Tagung ist für September 2026 an der Deutschen Sporthochschule Köln geplant. 2027 soll ein weiterer Handball-Fachaustausch an der Humboldt-Universität Berlin stattfinden.